Christian Ruetz
Christian Ruetz wurde 1954 geboren und ist Bäckermeister aus Leidenschaft. Gemeinsam mit seinem Schwager Norbert Fagschlunger baute er den stattlichen Mittelbetrieb, den er von seinem Vater Rudolf Ruetz übernommen hatte, weiter aus. 1985 wurde am Sportplatzweg in Kematen eine neue Backstube errichtet, welche das Herzstück der Ruetz-Produktion darstellt. Ruetz baute ein zeitgemäßes Vertriebssystem auf und nach und nach entstanden die allseits bekannten Bäckerei-Cafés.
Der Bäcker Ruetz
1899 gründete Ferdinand Ruetz I. in Kematen eine Bäckerei und begründete die Ruetz-Tradition. 1916 übernahm Ferdinand II. die kleine Dorfbäckerei und führte das Bäckerhandwerk weiter. Ferdinand II. Ruetz lieferte bereits damals Brot in abgelegene Täler.
Rudolf Ruetz, der Vater von Christian Ruetz, baute die kleine Dorfbackstube zu einem stattlichen Mittelbetrieb aus. Als leidenschaftlicher Vollblutbäcker entwickelte er ständig neue Rezepturen und modernisierte die Backstube. Auf ihn geht unser aromatischer Natursauerteig zurück und auch für das urige Rudolfsbrot steht er mit seinem Namen Pate. Christian Ruetz führte die Erweiterung des Betriebes fort und baute den Betrieb aus. 1992 übernahm Ruetz die Arlberger Dorfbäckerei in St. Anton am Arlberg. 1997 wurde die Backstube in Kematen durch einen Anbau erweitert. 2002 wurde ein modernes Bäckerei-Café in den Innsbrucker Rathausgalerien eröffnet. 2007 wurde am Arlberg ein neues großes Backhaus eröffnet und 2009 feierte Ruetz sein 110-jähriges Firmenjubiläum mit der Eröffnung des neu umgebauten Ruetz-Backhauses in Kematen.
Seit 2020 genießt Christian Ruetz den Ruhestand, aber Bäcker bleibt man ein Leben lang.
Seine Söhne sind nicht nur gute Bäcker und Kaufleute, sondern auch exzellente Schwimmer. Das haben sie direkt bei der Übernahme 2020 im sehr kalten Wasser der Corona-Zeit mehr als bewiesen. Sie machen ihre Sache wirklich gut – oft anders und auf jeden Fall besser.
Das Grundsätzliche bleibt dabei immer der beste Geschmack. Den haben sie erst im April 2026 wieder unter Beweis gestellt: mit dem wiederholten und insgesamt 6. Sieg beim Österreichischen Brotwettbewerb. Beim Verfolgen der besten bäckerischen Ziele zeigt das Beschreiten neuer Wege umso mehr, mit welcher tiefen Begeisterung sie bei der Arbeit sind.
