„Adler im Gespräch“ mit Landeshauptmann Anton Mattle

07.04.2026

Am 7. April 2026 traf sich die Tiroler Adler Runde im Rahmen von „Adler im Gespräch“ mit Tirols Landeshauptmann Anton Mattle zu einem offenen Austausch über bundes- und landespolitische Themen. Im Mittelpunkt standen Bildung, Energiepolitik, Verwaltungsreform sowie wirtschaftliche Entwicklungen. Mattle betonte die Bedeutung positiver Zukunftsperspektiven, nachhaltiger Energieversorgung und eines starken Bildungssystems. Trotz eines Landesbudgets ohne neue Schulden setzt die Landesregierung gezielte Impulse für die Wirtschaft mit Investitionen in Höhe von jährlich 600 Mio. Euro. Die Tiroler Adler Runde dankt Landeshauptmann Mattle für den konstruktiven Dialog und die klaren Ausblicke auf Tirols Zukunft.

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„Adler im Gespräch“ mit Landeshauptmann Anton Mattle

Am 7. April 2026 fand im Rahmen der Reihe „Adler im Gespräch“ ein Austausch der Tiroler Adler Runde mit Tirols Landeshauptmann Anton Mattle statt. Dabei wurden wertvolle Einblicke in aktuelle bundes- und landespolitische Themen geboten. Im Mittelpunkt standen die Landeshauptleutekonferenz sowie aktuelle Fragen zu Bildung, Energiepolitik, wöchentliche Entbürokratisierung durch den Tirol Konvent, stabile Finanzen und Verwaltungsreform. 

In Tirol zeigen Industrie und Tourismus derzeit eine positive Entwicklung, doch auch hier machen sich die geopolitischen Verwerfungen bemerkbar. Mattle appellierte im Gespräch daran, negative Stimmungstendenzen zu vermeiden und den Fokus stärker auf die positiven Aspekte zu richten. Trotz ausgeglichenem Doppelbudget setze die Landesregierung mit einem 600 Mio. Euro schweren Investitionspaket deutliche Wirtschaftsimpulse. Kritisch zeigte sich der Landeshauptmann gegenüber der von Finanzminister Marterbauer geforderten Erbschaftssteuer. Viele Unternehmer:innen, die wesentlich zur regionalen Beschäftigung und zum Steueraufkommen beitragen, empfänden die Diskussionen als hinderlich und lehnten es zu Recht ab, bereits versteuertes Vermögen im Erbfall erneut zu besteuern.

Entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität Tirols sei laut Mattle eine verlässliche Energieversorgung mit stabilen und sicheren Preisen. Die Tiroler Wasserkraft-Potentiale böten dabei Chancen für die kommenden Jahrzehnte.

Zudem wies Mattle auf die Bedeutung eines starken Bildungssystems für die Fachkräfte der Zukunft hin. Besonders hob er die Wichtigkeit des Rechts für Kinderbildung und Kinderbetreuung für Kinder ab zwei Jahren als zentrale Voraussetzung zur Entlastung junger Familien hervor. Unabhängig davon, ob es sich um Hochschulen, Universitäten, HTLs oder die duale Ausbildung handle – alle Bildungswege trügen maßgeblich zur Zukunftsfähigkeit Tirols bei, so Tirols Landeshauptmann. 

Abseits der breiten öffentlichen Aufmerksamkeit treibe der Landeshauptmann auch auf Verwaltungsebene wichtige Reformprozesse voran, wie im Gespräch betont wurde. Dazu zählten die Reform der Mindestsicherung und des Naturschutzgesetzes ebenso wie die Verschlankung der Verwaltung und ihre Modernisierung im Rahmen des Tirol Konvents. Bereits im April starte etwa die neue digitale Plattform für Behördenverfahren im Testbetrieb, die künftig eine effizientere und schnellere Abwicklung von Verfahren ermöglichen solle.

Gerade angesichts der Kritik an der aktuellen Wirtschaftspolitik der ÖVP auf Bundesebene plädierte Mattle für mehr Mut zu Reformen und entschlossene politische Entscheidungen. Die Politik müsse ins Handeln kommen und zielführende Lösungen statt halbherziger Schritte bieten. Als Vorsitzender der Landeshauptleute bemühe sich Mattle aktuell besonders, diese Reformen voranzutreiben.

Die Tiroler Adler Runde dankt Landeshauptmann Anton Mattle für den offenen und konstruktiven Dialog und wird sich auch weiterhin aktiv für die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Tirol einsetzen.